Einkaufen in Deutschland

Eigentlich fühle ich mich ja immer noch schuldig, wenn ich bei Amazon einkaufe. Wegen dem Einzelhandel und so.

Für den Job brauchte ich ein paar Sachen. Die sind nicht wirklich sehr ungewöhnlich, aber erstens nicht billig und zweitens recht schwer. In Frankfurt gibt’s dafür keinen Laden. Es gab mal Einen, aber der hat umgeschwenkt und verkauft jetzt Militaria und Messer an die sechs Neonazis, die ab und zu mal vorbei kommen.

Also mit dem Zug nach Köln. Da gibt’s noch sowas. Drinnen werd‘ ich erstmal nicht bedient. Kann man verstehen, die Dame hat gerade eine Unterhaltung mit dem anderen Verkäufer über das schlechte Wetter und was man denn da mit den armen Menschen im Inntal tun könne… Naja, zum Beispiel mich bedienen, ich will da hin und je schneller ihr mir meine Sachen verkauft, desto schneller kann ich auf dem Weg in’s Hochwasser sein.

in-simbach

Sind Sie sich sicher, daß Sie nicht die teurere, schlechtere, Variante wollen?

… Oder auch nicht.

Haben wir nicht. Haben wir auch nicht, aber wir haven die schlechtere, viel teurere, Version. Wozu brauchen Sie denn das? Naja, ich mache den Job ja schon seit fünfzehn Jahren und das hat noch Niemand so gemacht. Sind Sie sich sicher, daß Sie nicht die teurere, schlechtere, Variante wollen? Ja, das können wir Ihnen bestellen. Das auch. Ja, und das. Ist dann so in sechs bis neun Tagen hier. Vorkasse, bitte. Nein, wir nehmen kein Plastikgeld, Bares lacht, ja, auch im vierstelligen Bereich, wenn sie Rechnung machen wollen, dann mit Bonitätsprüfung. Oder sie können das Geld überweisen und wir bestellen dann nach Eingang, nächste Woche.

Amazon stickerHabe mich dann nach Draußen gesetzt. Auf den kalten Marmor am Brunnen, und das Ganze mit dem Tablet bei Amazon bestellt. Packstation bei Simbach ausgewählt, alles am nächsten Tag da. Dreißig Prozent billiger, und die billigere, bessere, Variante, gibt’s sogar in einer neueren Version.

Dann hat mich doch das schlechte Gewissen geritten, also bin ich nochmal zum Laden um mich zu erklären. Beim Reingehen sehe ich dann den Aufkleber. „Einzelhandel statt Amazon“ stand da drauf. Und „Service statt Algorithmen“ drunter. Dann bin ich doch nicht mehr rein, und habe mein gespartes Geld im Café für ein Stück Kuchen und einen Kaffee leicht angebrochen.

 

Menü

So muß ein Wanderklausenmenü
So muß ein Wanderklausenmenü

Ich mag diese kleinen Wanderklausen. Oben auf dem Staffelberg ist eine, die Betreiber sind alle Freiwillige, die am Wochenende auf den Berg laufen um hausgemachten Kuchen oder kleine warme und kalte Speisen anbieten.

Das Bild wurde im South Downs National Park gemacht, in der Saltmarsh Kitchen, die Wanderern zu den Seven Sisters vor- oder nachher Stärkung und Ruhe anbietet. Was es zu Essen gibt sieht man gleich, weil’s auf dem Tresen steht (Kuchen, hartgekochte Eier, auch mal ein Salat, der wird dann aber frisch gemacht).

Drinnen ist’s gemütlich, mit Bolleroven und dem Geruch nach Holz und frischem Kaffee, bei schönem Wetter kann man auch draußen sitzen und sich die Sonne noch ein bisschen mehr auf die Nase brennen lassen.

Weil, sind wir doch mal ehrlich, das Schönste am Wandern ist irgendwo anzukommen und erstmal den Rucksack abzulegen und die Beine zu strecken.

Bitte Entschuldigt die Unordnung

Nachdem ich endlich mal wieder ein paar Tage Zeit habe mich kreativ und technisch zu entspannen, habe ich beschlossen, jml.is mal auf einen neueren Stand zu bringen. Leider ist das alte Theme nicht mit der neuen Version von WP kompatibel (note to self: nächstes Mal nicht mit selbstgebasteltem Theme versuchen ein in-place Update zu machen), also muß ich da noch etwas fummeln, bis alles wieder OK ist.

Hey, DB Lounge, Ich Hab‘ Durst

Seit ich meine BahnCard 100 1st habe, die 6400€ teure BahnCard der ersten Klasse, hab‘ ich immer häufiger Durst. Ich sitze auch mehr in der 2. Klasse Lounge als der Ersten. Beides ist eigentlich nicht im Sinne des Erfinders oder des zahlenden Kunden, aber es ist halt nun mal so.

Ich hatte schon ein paar Jahre Zeit, mich an das „sie sehen aber gar nicht wie ein Doktor aus“ zu gewöhnen, jetzt kommt halt noch das „Sie wissen schon, daß das hier die Erste Klasse ist“ dazu. Dabei schau‘ ich ja meistens gar nich so verranzt aus, selbst wenn ich von längeren Wanderungen zurück komme, dusche ich spätestens im ersten Clean & Fresh am Großbahnhof — so ein Gestinke will ich ja niemandem im Zug antun.

Für den geneigten, autofahrenden, Leser, eine Erklärung. Mit der BahnCard 100 bekommt man, dank bahn.comfort Status (über 2000€ im Jahr bei der Bahn eingekauft), Zugang zu den sogenannten DB Lounges. In einigen Großstädten gibt’s davon sogar zwei, eine 1. Klasse und eine 2. Klasse Lounge. In der zweiten Klasse kann man sich kalte und warme Getränke umsonst aus der Füllstation ziehen, das kostenfreie WLan benutzen, und rumsitzen. In der ersten Klasse gibt es keine Füllstation, da wird man am Platz bedient und es gibt auch Kleinigkeiten zum Essen. „Hey, DB Lounge, Ich Hab‘ Durst“ weiterlesen

Build A Better BarCamp: Gedanken nach #bcbs16

BarCamp Bodensee war toll. Tolle Menschen, tolle Orga, super tolle Arbeit und Outcome dank Oliver Gassner’s übermenschlichen Einsatz und Planungsgenie.

Nach jetzt mehr als 10 Jahren hat sich das „Camp“ System gewandelt. Von der Stimmung und den Resultaten des ersten BarCamp, damals in den Räumen von Socialtext in Palo Alto, ist immer noch sehr viel vorhanden, und die grundliegenden Ideen (keine „Speakers“, relaxte Atmosphäre) sind immer noch da. Aber es hat sich auch viel geändert. Heute sind BarCamps eher Unconferences mit einem markanten und gängigem Namen, nicht mehr Camps. Tantek’s alte „Fight Club“ Liste, besteht teilweise natürlich noch, wird aber von Veranstaltern und Besuchern leider oft auch als die Gesamtliste der „Regeln“ gesehen.

Daher meine Vorschläge um das BarCamp zurück zu den Wurzeln zu bringen, die, damals im August 2005, eine Bewegung starteten, die bis heute anhält.

„make the camp yours“

Mehr Focus sollte auf der Tatsache liegen, daß BarCamps nicht „organisiert“ sondern „ermöglicht“ werden. Das Orga team besteht idealerweise ausschließlich zum Zwecke der Verteilung von Aufgaben. Besucher machen Kaffee, schmieren Brote, organisieren und moderieren Sessions, bringen Essen und Trinken, und tun was sonst noch so getan werden muß, vom Durchfegen nach und zwischen den Tagen, bis hin zum Bereitstellen der Tweet Wall, etc. Ich finde es, ehrlich gesagt, eine Sauerei, wenn Individuen die Organisation eines solchen Camps für Geld anbieten. Bezahlte Orga steht zum BarCamp Prinzip wie die AfD zur Menschenwürde. Genau so sollte ein Camp nichts kosten.

Gin und Tonic beim BarCamp Bodensee 2016

Wenn sich nicht genug Sponsoren finden, wird’s halt ein bißchen kleiner. Essen wird von den Besuchern besorgt und bezahlt (wir hatten Pizza und McDonalds runs, ein Besuch ein paar Straßen rauf bei einem Burger und Shakes Joint, und Leute brachten Kaffee und Kuchen von Outings mit), wenn das zu knapp wird.

Zusammensein

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Keine Wand, kein Problem, nehmen wir halt die Decke

Das erste BarCamp hatte als „Packliste“ drei Dinge: „bring yourself, whatever you’re working on, and a sleeping bag“ stand auf der Einladung. Da das BarCamp (eine Anspielung auf die Variablennamen „foo“, „bar“, und „baz“, oder das ältere „foobar“, von „fubar“, fucked up beyond all recognition) eine direkte Antwort auf das FooCamp von Tim O’Reilly war, welches in Zelten ausgetragen wurde, wurde hier auch campiert.

Ein sehr betrunkener, und damals noch "under age" Matt Mullenweg auf dem ersten BarCamp.
Ein sehr betrunkener, und damals noch „under age“ Matt Mullenweg auf dem ersten BarCamp.

In einem Office, ja, aber immerhin verdiente es den Namen „Camp“ spätestens als wir am Morgen nach der ersten Runde die letzten Schnapsleichen um Mittag in den Hinterraum komplimentieren mußten um Platz für Sessions zu haben. O’Reilly’s „FooCamp“ (Foo für „Friends of O’Reilly) hatte einige Teilnehmer ausgeladen, diese wollten als „Bay Area Rejects“ (BAR) aber halt nicht auf’s Campieren verzichten.

Man redete, bis die Bettschwere durch gutes Bier und lange Sessions Überhand nahm, dann rollte man sich in seinen Schlafsack, hörte noch ein Bißchen zu, und schlief ein. Unter Tischen schlafen kannten wir ja alle aus den Crunch-Sessions der Betriebe während des Downturns.

Ross Mayfield (Gründer Socialtext) mit einer Flasche "Social Ale", dem Bier welches für das zweite BarCamp von Socialtext gesponsored wurde. In den Räumen von Socialtext während dem Camp. Hinten Peter Kaminski, Co-Gründer, rechts, und Erik Langer, Sales. Ganz hinten das WhiteBoard auf dem die Sessions begleitet wurden.
Ross Mayfield (Gründer Socialtext) mit einer Flasche „Social Ale“, dem Bier welches für das zweite BarCamp von Socialtext gesponsored wurde. In den Räumen von Socialtext während dem Camp. Hinten Peter Kaminski, Co-Gründer, rechts, und Erik Langer, Sales. Ganz hinten das WhiteBoard auf dem die Sessions begleitet wurden.

Das ideale BarCamp fände damit in den Räumen einer Firma oder eines CoWorking Space statt. Internet und Wasser kommt als Spende von der Firma oder dem Space, der Rest wird angefahren und, am Ende des Camp, von Allen spurenlos entfernt. Teilnehmer über eine Stadt oder Landkreis in teure Hotels zu verteilen ist OK für Unconferenzen, nicht so sehr für die Camp Idee. Sessions gingen, by the way, bis 4 Uhr morgens am ersten BarCamp. Meine „Fuck, where did I put my Beer“ Session endete um 5 Uhr morgens als Tantek und Andy die Kiste Schlenkerla Rauchbier auf dem Parkplatz fanden die ich vergessen hatte in’s Camp zu bringen.

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Show and Tell, not Show and Sell

„I’ve got lots to show and nothing to sell“ war eine weitere Grundregel, die heute eher oft verletzt wird. Auf dem BarCamp Bodensee fand Oliver Gassner einen tollen Mittelweg zwischen Sponsorships und Kommerz, auf anderen „Camps“ ist das eher weniger der Fall. Während das erste Camp wirklich nur eine Reaktion auf O’Reilly’s Ausladungen war, waren spätere auch eine auf den Kommerz des FooCamp — Sessions sollten informativ sein, kostenlos und frei, und unseren Freunden mehr Dinge in die Hand geben, die von diesen direkt eingesetzt werden konnten. Es gab keine Firmengeheimnisse, keine Pitches, und kein Konkurrenzedenken, nur Austausch. Auf dem BarCamp Bodensee war das prima, auf Anderen habe ich das auch schon anders erlebt. By nerds, for nerds, nicht „by salesmen for sheep“.

Das gesponsorte Social Ale. War so gegen 2 Uhr Nachmittags weg, also fuhren wir zur Tanke und kamen mit ein paar Kästen wieder.
Das gesponsorte Social Ale. War so gegen 2 Uhr Nachmittags weg, also fuhren wir zur Tanke und kamen mit ein paar Kästen wieder.

Sponsoren sind da so eine Sache. Die Idee, daß einfach nur da sein und Swag mitbringen auch gut für die bottom line ist, ist nicht immer haltbar. Dafür bekommen Sponsoren aber etwas Anderes: brand exposure, Zugang zu potentiellen Kandidaten zur Anstellung, und ein gutes Bauchgefühl. Dieses „gute Bauchgefühl“ ist, was Camps antreiben sollte, nicht Profitdenken (daher noch einmal laut: fuck you, kommerzielle BarCamp Organizers und Orga for Hire Schemes).

Einfach Reinkommen, immer Mitmachen

Hier hat, meines Erachtens nach, auch das BarCamp Bodensee seine Aufholarbeit zu tun. Wenn man das Ganze nicht als Konferenz sondern als Camp betrachtet, dann muß auch der Anmeldevorgang nicht super bürokratisch sein. Eine einfache Wiki Page reicht eigentlich, auch ein Google Form, welches in eine öffentliche Google Spreadsheets Datei schreibt kann da eine Menge tun. Dazu sollte man auch solche Dinge wie „Ich bin ausgebildete Ersthelferin“ oder „Ich bin Veganer“ erfragen und entsprechend darauf reagieren. Das Tixxt System ist, weil Tixxt scheiße ist, einfach scheiße. Camps sind offen, da sollte man auch offene Software oder, zumindest, freie Software, verwenden.

An den letzten Schliffen für WordPress 1.5 wurde damals auf dem Camp gearbeitet. Matt Mullenweg und ein sehr junges ich. Open Source machte das Camp, das Camp machte Open Source.
An den letzten Schliffen für WordPress 1.5 wurde damals auf dem Camp gearbeitet. Matt Mullenweg und ein sehr junges ich. Open Source machte das Camp, das Camp machte Open Source.

Dafür braucht es Freiwillige, und die müssen Aufstehen. Das Camp als Konsumveranstaltung, als Sales-Pitch, das funktioniert nicht. Es ist, vom Design her, eine mehrtägige Veranstaltung auf engstem Raum, bei dem Menschen zusammen, jeder nach seinem Können und für Jeden nach dessen Bedürfnissen, etwas schaffen das nachhaltige Wirkung auf die Arbeit und das Leben jedes Teilnehmers hat.

Peitsche, Tempel

Vielleicht wird es Zeit, um bei religiösen Motiven zu bleiben, die Händler mit der Peitsche aus dem Tempel zu treiben, die 99 Thesen mal wieder an die Wände der Camps zu nageln, und sich auf die Anfänge zu besinnen. Das derzeitige „Camp“ Prinzip ist eine Unkonferenz, mehr Konferenz als Camp, und sollte so auch weiterbestehen. Dagegen sollten aber richtige Camps stehen, die die Idee der Konferenz mehr als nur bei der Session-Planung aushebeln.

Volunteer sein, muß hip werden. Freiwillige machten das erste BarCamp zu der Sensation, aus der 1000e von weiteren Camps entstanden. Freiwillige, die die Orga entlasteten und nicht alle Arbeit auf den Schultern einer kleinen Gruppe abluden. Freiwillige, die heute noch ein Leuchten in den Augen haben, wenn die Rede auf die Planungssession im Zeitgeist an Duboce in San Francisco, die Abende im Socialtext Office, oder den Kisten Bier von der Tanke kommt. Ich werde noch Jahre von diesen Wochen in der Bay Area zehren, so wie ich wohl für eine lange Zeit an das BarCamp Bodensee, seine Menschen, die Gespräche, und die „Knutschecke“ denken werde. Gute Zeiten brauchen gute Menschen, BarCamp Bodensee hatte das, wir sollten das wirklich erhalten und zeitgleich wieder zu unseren Roots zurückfinden.

Baubax Crowdfund Warning

With $11 million on Indiegogo and Kickstarter, Baubax („the world’s best travel jacket“) seemed like the perfect poster boy for crowdfund success. Orders poured in, people wanted what Baubax was selling. Then the problems began.

Amid zero communication, Baubax moved delivery dates from October to November, then December. In the meantime people moved as well, only to find that there was no way to inform the company about new shipping addresses. Then delivery moved to January, with a guarantee:

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Which, of course, didn’t happen. Instead, the Chinese New Year threw another wrench into the works, delaying deliveries into February.

… only they, again, didn’t.

Worlds_Best_TRAVEL_JACKET_with_15_Features-BauBax___Indiegogo-1

In the mean time, jackets began appearing in online and offline retail stores (1, 2, 3), the batch made from Kickstarter and Indiegogo funds found its way into the hands of buyers who hadn’t parted with their moneys for a remote chance at a Scottevest clone. The company refuses to answer any questions, even its previously very exuberant and proclaimed customer centric CEO Hiral Sanghavi disappeared behind unanswered emails and interview requests.

Most upstart clothing developers would kill, some literally have, for a chance at 22 millions in no-questions-asked funding. Baubax, having gotten this chance, quickly squandered all good will through a lack of customer communication, abuse of the Kickstarter and Indiegogo system, and assurances that weren’t kept. While its marketing machine keeps advertising and churning, its wares are diverted to make even more money, loosely robbing Peter to sell Paul something.

Travelers (like yours truly) are a curious bunch. We support those, who support the traveling community. We advertise for them, market for them, speak for them. We try everything (at least once), and we’re forgiving if things don’t work out so well. But we’re not fools, and we don’t forgive lies, deception, and theft. All of these are, though it would be interesting to discuss if taking my money and selling my jacket a second time to someone else constitutes theft, are Baubax‘ current hallmarks.

We’d hoped to find an alternative to Scottevest, who have a rather shitty reputation as well, and Ayegear, whose patent trolling antics aren’t making us any happier, either. Instead, we’re getting the dud in the family, invest once more into a lie, and have to live with the fact that helplessness and being ignored is a simple fact of life if you invest in crowdfunding campaigns. I’ll be speaking in front of hundreds, once even thousands, of people over the next few weeks. You can bet your ass, I’ll warn them off Baubax. The thing is, though, if I were Baubax and had 11 millions to my name, I wouldn’t care if some third class writer sat on barrels of ink, because in Crowdfunding the paying happens long before the realization that you’ve been had.